Reform.
Rechner.

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Die Wirtschaft schwächelt, die Politik ist ratlos, die Laune wird schlechter. Doch nun soll die erste Reform der GroKo kommen. Kommen noch weitere?

Reformen sind notwendig – aber durch sie entstehen Kosten. Wie hoch werden sie sein?

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Gesundheitsreform 2026

Warum die
Gesundheitsreform?

Das demografische Problem

Deutschland altert. Immer mehr Menschen werden immer älter – und benötigen entsprechend mehr medizinische Versorgung. Gleichzeitig schrumpft die Zahl der Beitragszahler. Die Last verteilt sich auf immer weniger Schultern, während die Ausgaben steigen.

Medizinisch-technischer Fortschritt

Neue Behandlungsmethoden, modernste Diagnostik, innovative Medikamente – der medizinische Fortschritt rettet Leben und verbessert die Lebensqualität. Doch er hat seinen Preis: Neue Therapien kommen oft zusätzlich zur bestehenden Standardbehandlung hinzu und machen sie teurer. Die Ausgaben steigen schneller als die Einnahmen – eine Schere, die sich strukturell immer weiter öffnet. Für 2027 droht ein GKV-Defizit von rund 15 Milliarden Euro.

Das ignorierte Grundproblem: Bürgergeld

Der Bund zahlt für jeden Bürgergeldempfänger monatlich nur 144 Euro an die Krankenkassen – das deckt lediglich etwa ein Drittel der tatsächlichen Kosten. Das daraus entstehende Defizit liegt bei rund 12 Milliarden Euro jährlich. Diese Kosten sind eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – doch sie fallen ausschließlich auf die Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung. Beamte und Privatversicherte sind dabei völlig außen vor. Der Bundesfinanzminister lehnte ab, das fehlende Geld aus dem Haushalt zu nehmen – dieser weise für 2027 bereits eine 20-Milliarden-Lücke auf. Dieses strukturelle Problem bleibt in der Reform weitgehend unangetastet.

Was die Reform konkret ändert

Wer wissen möchte, was diese Reform konkret für das eigene Portemonnaie bedeutet, kann es hier ausrechnen.

Schritt 1 von 5

Was ist Ihr monatliches Bruttogehalt?

Geben Sie Ihr Bruttogehalt vor Abzügen ein. Davon wird Ihr persönlicher Krankenkassenbeitrag berechnet.

Schritt 2 von 5

Was ist Ihre Beschäftigungsart?

Dies bestimmt wie viel Sie selbst vom Beitrag tragen müssen.

Arbeitnehmer

Sie zahlen die Hälfte des Beitragssatzes – die andere Hälfte übernimmt Ihr Arbeitgeber.

Selbstständig

Als freiwillig gesetzlich Versicherter tragen Sie den vollen Beitragssatz selbst.

Rentner

Sie zahlen etwa die Hälfte des Beitragssatzes auf die gesetzliche Rente. Für Betriebsrenten gelten besondere Regeln.

Angaben zur Rente

Schritt 3 von 5

Ist Ihr Partner kostenlos mitversichert?

Bisher können Ehe- und Lebenspartner ohne eigenes Einkommen kostenlos mitversichert werden. Ab 2028 soll dafür ein Aufschlag von 2,5% Ihres Einkommens fällig werden – ein zentraler Punkt der Reform.

Nein

Kein Partner mitversichert.

Ja

Mein Partner ist aktuell kostenlos mitversichert.

Schritt 4 von 5

Haben Sie Kinder unter 7 Jahren?

Die Reform sieht eine wichtige Ausnahme vor: Familien mit Kindern unter 7 Jahren sind vom neuen Partnerbeitrag befreit. Der Partner bleibt in diesem Fall weiterhin kostenlos mitversichert.

Nein

Ja

Ich habe Kinder unter 7 Jahren im Haushalt.

Schritt 5 von 5

Welches Szenario nehmen Sie an?

Die zukünftige Beitragsentwicklung ist ungewiss. Die Szenarien basieren auf der IGES-Studie im Auftrag der DAK-Gesundheit (Januar 2026).

Konstanter Beitragssatz

Der Beitragssatz bleibt auf dem heutigen Niveau von 17,7%. Setzt voraus, dass alle Reformen vollständig greifen.

Günstige Entwicklung

Beitragssatz stabilisiert sich ab 2029 bei ca. 18,6%. Starkes Lohnwachstum (+4% p.a.), hohe Zuwanderung, moderate Ausgabensteigerung.

Basisszenario

Beitragssatz steigt bis 2035 auf 20,6%. Mittleres Lohnwachstum (+3% p.a.), mittlere Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung.

Ungünstige Entwicklung

Beitragssatz steigt bis 2035 auf 23,0%. Schwache Konjunktur, geringes Lohnwachstum (+2% p.a.), steigende Arbeitslosigkeit.

Ihre Ergebnisse

Ihre Beitragsbelastung

Parameter anpassen

Quelle: IGES Institut, Beitragsentwicklung in der Sozialversicherung, Januar 2026 (im Auftrag der DAK-Gesundheit).
Freibetrag Betriebsrente KV 2026: 197,75 €. PV-Beitragssatz 2026: 3,6%.
Die Berechnungen sind Projektionen und stellen keine Garantie dar.